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Fünf Fragen an Aliya Garaeva

Aliya Garaeva

Im Gespräch mit WM-Botschafterin Aliya Garaeva über den Reiz der RSG-WM 2026 und ihren besonderen Bezug zur Stadt Frankfurt.

1. Hast du dir ein Ziel vorgenommen, dass du als WM-Botschafterin erreichen möchtest?

Als Botschafterin der Weltmeisterschaften möchte ich so viele Menschen wie möglich für die Rhythmische Sportgymnastik begeistern – vor allem Kinder. Ich wünsche mir, dass sie sehen, wie vielseitig und schön unser Sport ist, und vielleicht selbst Lust bekommen, ihn auszuprobieren. Außerdem ist es mir wichtig, Frankfurt als offene und herzliche Gastgeberstadt zu vertreten. Ich hoffe, dass sich alle Athletinnen, Delegationen und Gäste aus aller Welt hier wohl und willkommen fühlen. Am Ende wünsche ich mir, dass diese Weltmeisterschaften für alle ein besonderes Erlebnis werden, das lange in schöner Erinnerung bleibt und viele Menschen für unsere Sportart begeistert.

2. Du hast schon viele sportliche Highlights miterleben können. Was macht den besonderen Reiz einer Heim-WM aus?

Eine Heim-WM ist etwas ganz Besonderes. Natürlich bringt sie auch eine gewisse Verantwortung mit sich, weil man sein Land repräsentiert und vor dem eigenen Publikum auftritt. Gleichzeitig ist die Unterstützung der Fans einfach einzigartig – diese besondere Atmosphäre gibt den Athletinnen unglaublich viel Energie.

3. Auf welche Highlights können sich die Zuschauer freuen?

Allein eine Weltmeisterschaft ist schon ein absolutes Highlight. Ich freue mich selbst sehr darauf, hier in Frankfurt die besten Gymnastinnen der Welt live zu erleben. Und sportlich steht ebenfalls sehr viel auf dem Spiel: In Frankfurt werden die ersten Startplätze für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles vergeben. Die drei besten Nationen im Einzel und die drei besten Gruppen sichern sich bereits hier die ersten Olympiaquoten. Das sorgt natürlich für zusätzliche Spannung und macht die Wettkämpfe noch attraktiver.

4. Welche Chancen bietet eine WM in Frankfurt, um die RSG in Deutschland sichtbarer zu machen?

Man hat das auch schon nach den Olympischen Spielen in Paris gesehen: Nachdem Darja Varfolomeev gewonnen hat, hat unser Verein Eintracht Frankfurt sehr viele neue Anfragen bekommen. Das Interesse ist deutlich gestiegen. Ich glaube, dass es nach dieser Weltmeisterschaft ähnlich sein wird – dass wieder viele Kinder neugierig werden und vielleicht anfangen, RSG zu trainieren. Und wer weiß: Vielleicht ist genau unter ihnen schon der nächste große Champion dabei.

5. Hast du einen besonderen Bezug zur Stadt Frankfurt?

Ja, einen sehr persönlichen. Frankfurt ist seit vielen Jahren mein Zuhause. Ich lebe hier mit meiner Familie, und meine beiden Söhne sind in Frankfurt geboren. Dadurch ist meine Verbindung zu dieser Stadt im Laufe der Jahre immer stärker geworden.
Außerdem arbeite ich als Trainerin bei Eintracht Frankfurt. Dort darf ich junge Talente auf ihrem sportlichen Weg begleiten, und genau das erfüllt mich jeden Tag mit großer Freude.
Deshalb bedeutet es mir besonders viel, dass die Weltmeisterschaften ausgerechnet hier stattfinden. Frankfurt ist eine internationale, offene und sportbegeisterte Stadt und bietet den perfekten Rahmen für ein Event dieser Größe. Ich freue mich sehr darauf, Gäste aus aller Welt hier willkommen zu heißen und ihnen zu zeigen, wie herzlich und lebendig diese Stadt ist.

 

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