In Vorfreude auf die RSG-WM 2026 in Frankfurt am Main möchten wir euch mit dem Format ‘Fünf Fragen an…’ von nun an regelmäßig viele verschiedene Einblicke von unterschiedlichen Persönlichkeiten rund um die Sportart sowie die anstehenden Weltmeisterschaften geben.
Den Anfang macht Isabell Sawade, die Teamchefin der Rhythmischen Sportgymnastik im Deutschen Turner-Bund. Sie gewährt uns einen ersten Einblick in ihre Vorfreude und lässt erahnen, wie die Gymnastinnen diesen einzigartigen Wettkampf im Jahr 2026 angehen werden.
- Hast du schonmal eine RSG-Weltmeisterschaft im eigenen Land erlebt?
Ja, 2015 in Stuttgart war ich als Kampfrichterin für Deutschland dabei.
- Du hast schon viele sportliche Highlights miterleben können. Was macht den besonderen Reiz einer Heim-WM aus?
Es freut mich vor allem, dass unsere RSG-Community die Möglichkeit hat, alle internationalen Stars in Deutschland zu erleben. Diese Chance gibt es nicht allzu oft. Auf der anderen Seite können wir uns als großartige Gastgeber und Organisatoren beweisen und der Welt zeigen, zu was wir in der Lage sind.
- Wie sieht die Vorfreude beim deutschen Team aus?
Die Vorfreude ist riesig. Erst recht, seit wir beim Kick Off die Festhalle besichtigen durften und von den Kollegen so richtig auf die WM eingestimmt wurden. In vielen Trainingshallen hängen schon Plakate aus, die regelmäßig an die WM erinnern.
- Wird die Vorbereitung auf diese WM anders ablaufen als bei anderen Weltmeisterschaften?
Nein, eigentlich nicht. Wir waren in den letzten Jahren mit unserer Vorbereitung sehr erfolgreich, so dass ich ungern etwas daran ändern möchte. Die Jahresplanung der Wettkämpfe und Lehrgänge ist wie immer und auch die unmittelbare Wettkampfvorbereitung wird bewährter Weise in Kienbaum stattfinden.
- Auf welche sportlichen Highlights können sich die Zuschauer freuen und worauf freust du dich am meisten bei den Titelkämpfen?
Eigentlich auf alle Finalentscheidungen. Vor allem auf die Mehrkämpfe der Einzelgymnastinnen am Freitag und der Gruppen am Samstag. Hier werden auch die ersten Plätze für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles vergeben. Das ist nach den Medaillen ein weiterer sehr großer Anreiz.